Nach Ablauf der gesetzlichen Einspruchsfrist war es am 14. März soweit: Bezirkshauptmann Mag. Andreas Riemer lobte Susanna Kittinger als unsere neue Bürgermeisterin und Rudolf Hammer als neuen Vizebürgermeister in Tulln an.
“Ich gelobe, die Bundes- und Landesverfassung und alle übrigen Gesetze der Republik Österreich und des Landes Niederösterreich gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern”, so lautet die offizelle Formel, die alle 20 neugewählten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie deren 18 Vizebürgermeisterinnen und Vizebürgermeister des Bezirks Tulln im gut gefüllten Saal zu sprechen hatten. Das Gelöbnis besiegelten Kittinger und Hammer mit Handschlag und Unterschrift.
Mag. Riemer betonte, dass die Freiheit der Gemeinden von grundsätzlicher Bedeutung für
einen funktionierenden Staat sind. Die Nähe zu den Menschen macht Gemeindepolitik unmittelbar, einzigartig und nicht vergleichbar mit anderen politischen Einheiten. Wie wichtig das ist, haben uns die Unwetter und Hochwasser vergangenen Herbst gezeigt. In den Gemeinden wurden je nach Lage die besten Lösungen gesucht und gefunden. Das Hochwasser im September 2024 hat verdeutlicht, wie wichtig das Amt eines Bürgermeisters bzw. einer Bürgermeisterin als Krisenmanager an vorderster Front ist. Das Schlagwort „Bürgernähe" ist und war hier gelebte Wirklichkeit mit Herz, Hirn und Verstand.
Umrahmt wurde der Festakt durch die musikalische Begleitung eines Ensembles der Musikschule Tulln unter der Leitung von Karl Hemmelmayer. Zu den Ehrengästen zählten Pfarrer Christoph Kowalski, VP-Bezirksparteiobmann NR Johann Höfinger, SPÖ Bundesrätin Dipl.-Päd. Doris Hahn, MEd, MA, VP-Landtagsabgeordneter Bernhard Heinreichsberger, MA, VP-Klubobmann Jochen Danninger, Mitglieder der öffentlichen Sicherheit von Polizei und Feuerwehr sowie der Hausherr Tullns
Bürgermeister Peter Eisenschenk.